Onlinebetrug: Microsoft-Support und Facebook-Anfragen

Die Polizei warnt bundesweit vor Betrügern, die sich als Microsoft-Support ausgeben. Sie verunsichern Nutzerinnen und Nutzer durch die Behauptung, dass Lizenz- oder technische Probleme mit deren Software bestünden. Dann werden die Getäuschten mit einer Servicegebühr abgezockt, wie ZDNet berichtet. Microsoft würde jedoch niemals auf eine Schwachstelle oder abgelaufene Lizenz per Anruf oder E-Mail aufmerksam machen, dies erfahren Sie normalerweise direkt über die Software selbst. Legen Sie daher direkt auf, wenn Sie einen dieser betrügerischen Anrufe erhalten und löschen Sie jegliche E-Mails, die Sie auf ein vermeintliches Update oder eine abgelaufene Lizenz aufmerksam machen.

Vorsichtig sollten Sie, laut einem Bericht auf Netzwelt.de, ebenfalls mit vermeintlichen Facebook-Nachrichten sein, in denen Sie tatsächlich mit Ihnen befreundete Personen um finanzielle Hilfe in Not bitten. Hier ist es Internet-Betrügern gelungen, das Facebook-Konto der Person zu kapern und die dortige Identität zu übernehmen. Reagieren Sie keinesfalls direkt auf diese Nachricht, sondern löschen Sie diese sofort. Versuchen Sie, die betroffene Person über einen anderen Kommunikationsweg, wie E-Mail oder am besten per Telefon, zu informieren.

Wie Sie sich vor einem Identitätsdiebstahl schützen können, erklärt Ihnen BSI für Bürger: https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Risiken/ID-Diebstahl/id-diebstahl_node.html

Zum Artikel von Netzwelt: “Facebook: Reisepass verloren! Wenn falsche Freunde Geld fordern”: https://www.netzwelt.de/betrugswarnungen/162781-facebook-reisepass-verloren-falsche-freunde-geld-fordern.html

Zum Artikel auf ZDNet: “Polizei warnt bundesweit vor falschem Microsoft-Support”: http://www.zdnet.de/88318643/polizei-warnt-bundesweit-vor-falschem-microsoft-support/